Studie: Diese Technologien verstehen Nutzer wirklich

Studie: Diese Technologien verstehen Nutzer wirklich

Im Internet erleben wir ein unübersichtliches Überangebot. Hier Apps. Da Chat. Dort News. 5 Wettbewerber mit fast identischen Produkten. Und dann noch social Networks. Das lenkt sowohl Nutzer_innen als auch Unternehmen davon ab, was wirklich effektiv nachgefragt und genutzt wird. Die Studie „Hype vs. Realität“ gibt jetzt erstmals ernüchternde Eindrücke, was tatsächlich nachgefragt wird und was gerade nur eine Hype-Vokabel ist.

Wichtigste App weltweit: Google Maps

Die Studie von Hubspot, einer All-in-one-Software für Marketing, Vertrieb und Kundenservice von KMUs, wurde Ende April 2018 veröffentlicht. Dabei wurden über 7.400 internationale Studienteilnehmende befragt. Dabei kam heraus, dass Google Maps die wichtigste App auf allen Smartphones weltweit ist. 67% haben diesen Dienst bereits genutzt. 8% planen Google Maps einzusetzen.

 

Welche der folgenden Angebote oder Technologien haben Sie bereits genutzt?

Die einfache Formel, die hier zum Erfolg führt ist, dass es einfach anwendbar ist, zuverlässig funktioniert und Zusatznutzen wie Öffnungszeiten, Webseiten-Link und Umgebungssuche bietet. Als Unternehmen hier also präsent zu sein, sollte zum Pflichtprogramm gehören. Die Erstellung solcher Google My Business-Profile ist zudem kostenfrei.

Chat im Aufwind

Ebenso punktet der Chat auf der Homepage bei den Nutzer_innen. Sein Vorteil: Es ist einfacher einem Menschen seine konkreten Fragen zu stellen, anstatt durch komplexe Menüs zu klicken. Hier haben schon 39% der Befragten in der Studie mal auf einer Webseite im Chat Fragen gestellt. In Deutschland waren es immerhin schon 28%.

Ebenso sind Chat Apps wie Facebook Messenger, WhatsApp oder WeChat im Aufwind. 30% der Teilnehmenden haben schon einmal mit einem Unternehmen via Messenger gechattet. Auch hier ist die Zahl in Deutschland wesentlich kleiner: Es waren lediglich 10%. Der Große Unterschied zum Chat auf der Homepage: Die Messenger App ist am Smartphone schon installiert. Sie ist einfach zu bedienen und auch mobil schnell verfügbar.

Gerade im Bereich der Chats sieht Inken Kuhlmann von HubSpot sehr große Entwicklungspotenziale. Die Apps wurden oft krampfhaft von Unternehmen eingeführt. Die Downloadzahlen waren dann auch dementsprechend schlecht. Die Zeit der Apps ist ein kleinwenig vorbei, wie auch die Studie sehr klar erkennen lässt. Stattdessen übernehmen die Chatbots.

Ein Bot zum Testen

Hubspot stellt selbst den Growthbot kostenlos zur Verfügung. Ein Chatbot, der Maketingkennzahlen, Keywords und PPC-Kampagnen herausfinden kann. Es ist kostenlos unter growthbot.org zu finden und kann dann in Slack, Facebook Messenger oder Twitter integriert werden.

Studie sagt: Südamerika ist Vorreiter

Aber nicht nur Informationsdienste können Chatbots leisten. Mehr als ein Viertel aller Befragten in Europa sagte auch, dass Sie ein Produkt durchaus über Chat oder Messenger kaufen würde, wenn es zu ihren Bedürfnissen passt. Südamerika ist hier der geheime Vorreiter. Denn dort laufen schon heute 71% Customer Service via Messenger nutzen und sogar 58% Produkte schon über Messenger kaufen.

 

Wofür würde Sie einen Chat-Dienst nutzen?

Unverstandene Begriffe überfordern

Ein sehr interessanter Aspekt der Studie ist, dass auch viele andere Begriffe abgefragt wurden, die zur Zeit in der Hype-Blase häufig genannt werden. Dabei ist auffällig: Wenn Begriffe wie Smart Home oder selbstfahrende Autos schon häufiger in den Medien besprochen oder erklärt wurden, dann wirkt es auch nicht mehr so überfordernd.

 

Welche Technologien sind am schwierigsten zu verstehen? Welche sind überbewertet?

Die Begriffe Blockchain, Kryptowährungen und neuronale Netze etwa wurden in der Studie als nur wenig verstanden eingeordnet und daher auch schnell als überbewertet abgetan. Wer also in diesen Bereichen Punkten möchte und sich breite Akzeptanz wünscht, der sollte erst bei der Erklärbarkeit der Begriffe beginnen.

Die KI als Assistent in der Zukunft?

Schlussendlich fragte die „Hype vs. Realität“ Studie von HubSpot auch nach künstlichen Intelligenzen im Arbeitsumfeld. Hier gaben 50% an, dass sie davon ausgehen, dass KIs keinen Einfluss auf ihr Arbeitsleben haben werden. Das ist überraschend angesichts von Prognosen von unterschiedlichsten Quellen wie A.T. Kearny, dass KI bis zu 50% unserer Arbeitsplätze bedroht. Weltweit wird bei McKinsey Global sogar mit einem Verlust von 800 Millionen Jobs gerechnet.

 

Werden Sie KI in naher Zukunft für Ihre Arbeit nutzen?

Immerhin 6% nutzen heute schon KI für Ihre Arbeit und diese Zahl wird in den nächsten Jahren noch steigen, wie die Graphen verraten. Die Studienteilnehmer_innen stehen KI allgemein positiv gegenüber. Denn 15% glauben an sehr positive, 39 % an teilweise positive Auswirkungen von künstlicher Intelligenz in unserem Leben.

 

Wird KI die Welt besser oder schlechter machen?

 

Wie stehen Sie zu Künstlicher Intelligenz?
Ist für Sie ein Chatbot eine echte Alternative zu einer eigenen Firmen-App?
Ich freue mich auf Ihre Kommentare!

Sandra Staub

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Sandra Staub
Brandmanagement


mustername@goodmengroup.de

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